#87Prozent: So grenzt sich die große Mehrheit von der AfD ab

87prozent
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'Zeit'-Aktion findet großen Zuspruch

Die AfD ist wie erwartet in den Bundestag eingezogen und dies mit einem erstaunlichen Stimmenanteil. Das Ergebnis der Bundestagswahl 2017 hat zudem gezeigt, dass eine hohe Wahlbeteiligung nicht automatisch die Wahrscheinlichkeit verringert, dass eine extreme Partei die 5-Prozent-Hürde überspringt. Vielen Menschen passt der Erfolg der AfD nicht, sie versuchen, sich umso deutlicher abzugrenzen. 

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Das wünschen sich die Menschen

So auch diejenigen, die dem Aufruf der 'Zeit' folgen und unter dem #87Prozent bei Twitter deutlich machen, dass zwar 13 Prozent der Wähler ihr Kreuz bei den Rechtspopulisten gemacht haben, aber eben auch 87 Prozent, also eine riesige Mehrheit eben nicht.

Die von der Wochenzeitung 'Die Zeit' initiierte Aktion #87Prozent verbreitete sich rasch. Viele Menschen folgten dem Aufruf und twitterten fleißig, was sie, die große Mehrheit, sich für die kommende Legislaturperiode wünschen.

Zwischenrufe: Nicht zuviel über die AfD reden!

Es gab allerdings auch Kritik – Tenor: zuviel Ruhm, nun redet wieder alle Welt nur über die AfD, als ob es die anderen Parteien gar nicht gäbe. 

Im Internet äußerten viele Menschen ihren Unmut über das starke Ergebnis der rechten Partei: Der Hashtag #fckafd tauchte in den Twitter-Trends zeitweise unter den ersten fünf Plätzen auf.