Amokalarm: Polizei räumt Schule in Duisburg - Entwarnung nach über drei Stunden

Polizisten sperren am 22.11.2017 eine Straße vor einem Berufskolleg in Duisburg (Nordrhein-Westfalen) ab. Die Polizei durchsucht ein Berufskolleg in Duisburg. (zu dpa: "Amokalarm: Polizei durchsucht Berufsschule in Duisburg" vom 22.11.2017) Foto: Chr
Polizei durchsucht Schule in Duisburg © dpa, Christoph Reichwein, mg fpt

Großeinsatz an Berufsschule

Großeinsatz der Polizei an einer Berufsschule in Duisburg: Wegen eines Amokalarms wird das Gebäude geräumt. Ein Mann mit Pistolen könnte auf dem Schulgelände sein. Doch die Beamten finden niemanden. Nach mehreren Stunden gibt es die Entwarnung.

"Keinerlei Hinweise auf eine Gewalttat"

Ein Großaufgebot der Polizei hat wegen eines Amok-Alarms eine Schule in Duisburg geräumt und nach einem mit Pistolen bewaffneten Mann gesucht. Nach gut dreieinhalb Stunden konnte die Polizei Entwarnung geben. "Schüler und Lehrer sind in Sicherheit", teilte sie auf Twitter mit. Eine Polizeisprecherin sagte, es sei kein Bewaffneter gefunden worden. 

Eine Schülerin hatte den Großeinsatz am Gertrud-Bäumer-Berufskolleg ausgelöst, weil sie einen Mann mit Pistolen auf dem Schulgelände gesehen haben wollte. Spezialkräfte der Polizei hatten daraufhin Schüler und Lehrer aus dem Gebäude gebracht und die Schule in der Nähe des Duisburger Hauptbahnhofs durchsucht.

Bei der Duisburger Polizei war der Notruf gegen 14.50 Uhr eingegangen. Wenige Minuten später seien erste Polizeistreifen an der Schule eingetroffen und hätten mit der Evakuierung des Gebäudes begonnen. Die Polizei sperrte die Straßen rund um die Schule und rief die Bevölkerung auf, den Bereich zu meiden.  Um 18.14 gab es schließlich Entwarnung. "Die Schule ist komplett geräumt. Bislang keinerlei Hinweise auf eine Gewalttat", twitterte die Polizei. Schüler und Lehrer würden professionell betreut, die Kriminalpolizei ermittele jetzt die Hintergründe.