Arabische Börsenseiten gehackt - Aufruf zum "Cyber-Dschihad"

Nachdem israelische Hacker am Dienstagabend die Websites der Börsen von Abu Dhabi und Saudi-Arabien attackiert hatten, rief ein einflussreicher islamischer Fernsehprediger und Geschäftsmann die Muslime zum «Cyber-Dschihad» auf. Der Kuwaiter Tarek al-Sowaidan, Leiter des Unterhaltungssenders 'Al-Risala', schrieb auf 'Twitter': "Ich denke, es ist notwendig, die Kräfte der Hacker für das Projekt eines elektronischen Heiligen Krieges gegen den zionistischen Feind zu bündeln, dies ist ein aktiver und wichtiger Dschihad, für den es mit Gottes Segen reiche Belohnung geben wird."

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Die saudische Börse (Tadawul) und die Börse des Emirates Abu Dhabi (ADX) sind am Dienstagabend nach Angaben einer arabischen Anleger-Website kurzfristig von Hackern blockiert worden. Offiziell wurde dies jedoch von den Verantwortlichen in Saudi-Arabien und Abu Dhabi nicht bestätigt. Israelische Medien berichteten, eine Gruppe israelischer Hacker, die sich mit der Armee ihres Landes solidarisch fühlten, stecke hinter dieser neuen Cyber-Attacke. Sie hätten mit weiteren Angriffen auf arabische Websites gedroht, die großen wirtschaftlichen Schaden anrichten könnten, falls die arabischen Hacker ihre Attacken nicht einstellen sollten. Eine Gruppe von Hackern, die in Saudi-Arabien beheimatet sein soll, hat diese Woche die Websites der israelischen Börse und der Fluggesellschaft El Al lahmgelegt.