'Bikini-Bridge': Riskanter Abnehmwettbewerb im Internet

Gefährlicher Abnehmwahn im Internet
Experten warnen vor riskanten Abnehmwettbewerben im Internet. © picture-alliance / beyond/Vladim, beyond/Vladimir Godnik

Experten warnen vor Abnehmwettbewerben

Immer mehr Menschen stellen ihre Mager-Fotos ins Internet und wetteifern in sozialen Netzwerken, wer der Dünnste ist. Experten warnen vor den riskanten Wettbewerben.

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'Bikini-Bridge' - so nennt sich ein neuer Trend aus dem Internet. Vor allem junge Mädchen posten Bikini-Fotos in sozialen Netzwerken: Je größer die entstandene Lücke, wenn das Bikini-Höschen nur noch auf den Hüftknochen aufliegt, desto dünner. Aber auch desto besser? Das jedenfalls glauben viele der Userinnen und treten in einen regelrechten Abnehmwettbewerb.

Innerhalb weniger Tage tauchten über 4.000 Tweets, mehrere eigene Facebook-Seiten und Artikel über die herausstehenden Hüftknochen auf. Was viele Nachahmer nicht wussten: Dahinter standen in diesem Fall Hacker, die zeigen wollten, wie einfach es ist, einen solchen Trend zu kreieren.

Im letzten Jahr war das die so genannte 'Thigh Gap', die möglichst große Lücke zwischen den Oberschenkeln. Durch die Fotos im Netz werden vor allem junge Mädchen zwischen zwölf und 16 Jahren angestachelt, so dünn wie möglich zu werden. Experten warnen vor den Magertrends im Internet, die Jugendliche weltweit verunsichern.