Der kleine Elias ist schwerstbehindert, weil sein Vater ihn bewusstlos schüttelte

Mutter macht sich schwere Vorwürfe

Der zweijährige Elias wird nie ein normales Leben führen können. Der Junge ist schwerstbehindert, weil sein Vater ihn als Baby so stark geschüttelt hat, dass der Kleine bewusstlos wurde. Für diese Tat sitzt der Mann im Gefängnis, aber das tröstet Elias Mutter nicht - und sie macht sich selbst schwere Vorwürfe. Wie konnte es zu dieser Tat kommen? Und wie lebt eine Mutter mit der Tatsache, dass ihr Mann so etwas getan hat? 

- Anzeige -

Nach zwei Jahren wieder ein kleines Lächeln

Dass der kleine Elias wieder essen kann ist für seine Mutter, Silvia Heitel, ein kleines Wunder, denn die Ärzte hatten damit nicht mehr gerechnet. Und mit noch etwas macht der Zweieinhalbjährige ihr eine große Freude: Ein leichtes Lächeln huscht ihm mittlerweile übers Gesicht. Seit dem Ereignis hatte er überhaupt nicht mehr gelacht.

"Das Ereignis" liegt zwei Jahre zurück. Silvia ist nicht zu Hause, Elias fängt an zu weinen. Sein Vater ist genervt, schüttelt ihn, bis er bewusstlos ist. Dann ruft er den Notarzt, behauptet aber, der Junge sei einfach so ohnmächtig geworden. Auch vor Gericht bestreitet er die Tat zunächst.

Laut Silvias Anwalt hat die Beweisaufnahme eindeutig ergeben, dass massivste Gewalteinwirkungen auf den Körper des Kindes stattgefunden haben müssen. Erst da gab der Vater zu, Elias misshandelt zu haben. Dass er deswegen zu acht Jahren Haft verurteilt wurde, tröstet Silvia nicht.

Sie macht sich nun auch selbst große Vorwürfe und meint, dass sie Elias nicht alleine bei seinem Vater hätte lassen dürfen. Im Video spricht sie über ihre Gefühle.