‘Don’t Call Mom’: ADAC wirbt mit witzigen Spots um junge Mitglieder

Eltern brauchen auch mal `ne Pause

Der 'Allgemeine Deutsche Automobil-Club e.V' (ADAC) geht auf Mitgliederfang. Diesmal hat er eine ungewöhnliche Kampagne im Gepäck, die besonders junge Leute ansprechen soll.

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ADAC rettet jetzt nicht nur auf der Straße

Die neuen Werbespots des ADAC sind tatsächlich eher unüblich für die „Gelben Engel“. Mit dem Motto ‘Gönn deinen Eltern mal `ne Pause’ wollen sie vor allem jüngere Menschen ansprechen.

Die Filmchen sind sehr gewagt. So werden Mama und Papa beispielsweise beim erotischen Spielchen vom Sohnemann gestört, der eine dringende Frage zu Papas Auto hat.

Die Message ist klar: Die jungen Autofahrer und die, die es noch werden wollen, sollen sich ab sofort mit ihren Fragen an den ADAC wenden und nicht mehr an Mutti. Ganz einfach soll die Frage per WhatsApp an den ADAC geschickt werden. Nun können die Eltern ungestört weiterspielen, während sich der ADAC um die Anliegen der jungen Erwachsenen kümmert. Bei den Fragen muss es sich noch nicht mal ums Autofahren drehen. Jede Frage ist scheinbar erlaubt. Angesprochen werden alle 15- bis 30-Jährigen.

ADAC-Geschäftsführer Alexander Möller sagt auf der ADAC-Seite dazu: „Eine Kampagne wie ‚Don’t Call Mom’ ist für den ADAC in jeder Hinsicht ungewöhnlich. Mit diesem Testballon versuchen wir junge Menschen auf spielerische, amüsante und sehr unkonventionelle Weise genau dort anzusprechen und abzuholen, wo sie sich in diesen Ferien- und Urlaubstagen am liebsten bewegen – in sozialen Netzwerken und Messenger-Diensten.“

Würden Sie dem ADAC per WhatsApp Fragen stellen bzw. dies Ihren Kinder erlauben?

Angeblich hat der ADAC "für jedes Problem eine Lösung und für jedes Wehwehchen einen lässigen Spruch." Wir sind gespannt, ob das Kalkül aufgeht. Zwei der Filmchen können Sie im Video sehen.