DRK warnt vor Blutversorgungslücke

Der Tarifkonflikt zwischen dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und Dienstleistungsgewerkschaft verdi spitzt sich zu: Der Blutspendedienst West des DRK ha angesichts eines geplanten Spendenboykotts in Großbetrieben vor einem Versorgungsenpass gewarnt. "Das betrifft Menschen, bei denen es um Leben um Tod geht", sagte der Sprecher des Dienstes, Friedrich-Ernst Düppe.

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Die Gewerkschaften Verdi und IG Metall in NRW bestätigten zugleich einen Bericht der 'Westdeutschen Allgemeinen Zeitung', nach dem einige Unternehmen überlegten, Spendetermine platzen zu lassen. Es gebe aber Notdienstpläne, betonte Verdi-Sprecher Günter Isemeyer: "Kein Mensch wird durch diesen Tarifkonflikt zu Schaden kommen."