Emotionaler Abschied: Braylynn Lawhon (5) stirbt als Prinzessin

Braylynn starb als Prinzessin - sie hat den Kampf gegen den Krebs endgültig verloren.
Braylynn starb als Prinzessin - sie hat den Kampf gegen den Krebs endgültig verloren. © Facebook/Ally Parker

Traurige Gewissheit: Braylynn Lawhon (5) ist gestorben

Ally Parkers fünfjährige Tochter Braylynn Lawhon hat den Kampf gegen den Krebs verloren. Das ist jetzt traurige Gewissheit. Als wäre nicht das schon schlimm genug, kommt es für die Zweifach-Mama noch schlimmer: Auch ihr Vater wird sterben.

Braylynn starb im Prinzesssinnenkostüm

Das Leben meint es nicht gut mit der Familie aus Pensacola im US-Bundestaat Florida: Am 6. Dezember diagnostizierten Ärzte bei der fünfjährigen Braylynn eine seltene Form von Hirnkrebs. Sie fanden im Gehirn der Kleinen einen Tumor, das sogenannte 'diffuse intrinsische Ponsgliom' (DIPG), in der Mitte des Hirnstammes. Die Heilungschancen gingen gen Null - und das hat sich nun traurigerweise bewahrheitet: Braylynn ist gestorben. 

Noch am 12. Januar postete Ally ein Bild ihrer Tochter in einem gelben Prinzessinnenkleid. Damals schrieb sie noch hoffnungsvoll: "Ich hoffe, sie wird aufwachen und ausflippen, dass sie sich über Nacht in eine Prinzessin verwandelt hat." Doch auch vor Prinzessinnen macht der Tod keinen Halt - Braylynn starb in diesem Kleid. "Was sie nie wusste, ist, dass sie schon immer eine Prinzessin gewesen ist." 

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"Kein Kind sollte die Krankheit kriegen oder daran sterben"

Um Abschied zu nehmen, hatte sich die Familie Tage zuvor am Sterbebett der Fünfjährigen versammelt. Auch Braylynns todkranker Opa Sean Peterson, der stark von den Spuren der Nervenkrankheit ALS gezeichnet ist, stand ihr bei. Die ergreifenden Bilder sehen Sie im Video.

"Wir müssen dem ein Ende bereiten. Kein Kind sollte die Krankheit kriegen oder daran sterben", schreibt Ally Parker bei Facebook. Mama Ally sieht sich in der Pflicht, andere auf diese noch recht unerforschte Erkrankung aufmerksam zu machen. Deshalb rief sie eine Facebookseite ins Leben, auf der sie den Leidensweg ihrer Tochter dokumentiert – mit Bildern, die tief berühren.