Erststimme, Zweitstimme, Überhangmandate: So funktioniert die Bundestagswahl

So funktioniert die Bundestagswahl
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Das deutsche Wahlsystem ist gar nicht so kompliziert

Heute ist es wieder so weit: Mit zwei Kreuzen dürfen 61,5 Millionen Deutsche einen neuen Bundestag wählen. Klingt zunächst ganz einfach, aber wer wird eigentlich mit Erst- und wer mit Zweitstimme gewählt? Und was hat es mit Überhangmandaten und dem Wahlkreis auf sich? Wir erklären, wie die Bundestagswahl funktioniert.

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Bundestagswahl 2017: Wie wähle ich mit Erststimme und Zweitstimme?

Bestimmt ist es Ihnen schon aufgefallen: Auf den Wahlplakaten lächeln nicht nur die TV-erprobten Politiker. Auch der Slogan "Für Sie in den Bundestag" steht häufig darauf - dann aber mit einem Foto eines Kandidaten, den Sie vielleicht schon mal an einem Stand der Parteien in Ihrer Nachbarschaft gesehen haben.

Da stellt sich mancher die Frage: Wen wähle ich denn nun mit meiner Erststimme und wen mit meiner Zweitstimme? Und kann ich auch direkt den Bundeskanzler wählen? Zumindest die letzte Frage lässt sich ganz einfach beantworten: Das geht nicht. Die Abgeordneten wählen einige Wochen nach der Bundestagswahl den Bundeskanzler. Ob Angela Merkel oder ihr Herausforderer Martin Schulz gewinnt, darauf haben Sie als Wähler also nur indirekt Einfluss.

Im Video zeigen wir Ihnen, wem Sie mit Erst- und Zweitstimme ein Ticket in den Bundestag spendieren und was es eigentlich mit Überhangmandaten und Ausgleichsmandaten auf sich hat.

Und übrigens: Wenn Sie noch nicht wissen, welche Partei Ihre Interessen am besten vertritt, hilft unser Wahl-Navi weiter.