Formel 1: Die Stimmen zum Grand Prix der USA - Sebastian Vettel hadert, Lewis Hamilton feiert

Hamilton erklärt Austin zu seiner Lieblingsstrecke

Lewis Hamilton erklärt den Circuit of the Americas nach seinem fünften Sieg bei der sechsten Austragung des Rennens in Austin zu seiner neuen Lieblingsstrecke. Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen zeigen sich enttäuscht und räumen die Überlegenheit des WM-Spitzenreiters ein, der nun noch dichter vor seinem vierten Titelgewinn steht.

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Hamilton: "Das hat riesigen Spaß gemacht"

Lewis Hamilton (Mercedes/Rennsieger): "Ich liebe diese Strecke, ich glaube, es ist jetzt meine Lieblingsstrecke. Ich fühle mich großartig. Das Auto macht einen riesen Spaß. Ich hätte nicht gedacht, dass wir hier so eine tolle Pace haben. Jetzt gibt es noch drei Rennen, und die gilt es, zu gewinnen."

Vettel: "Der Speed war einfach nicht da"

Sebastian Vettel (Ferrari/Platz 2): "Am Start sah alles wirklich gut aus, aber dann mussten wir schnell erkennen, dass wir die Pace von Mercedes nicht mitgehen können. Wir waren dann irgendwie im Niemandsland. Ich kann mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden sein Nach dem Start habe ich versucht, eine Lücke aufzureißen und in meinen Rhythmus zu finden, aber der war nicht schnell genug. Ich hatte beim ersten Reifensatz Blasen am linken Vorderreifen. Wir hätten das Rennen gerne von vorne dikiert, aber der Speed war einfach nicht da."

Kimi Räikkönen (Ferrari/Platz 3): "Es war schon enttäuschend, wie es gelaufen ist. Aber das Auto war eigentlich ganz gut."

Verstappen: "Waren genauso schnell wie Hamilton"

Max Verstappen (Red Bull, Platz 4): "Die Strafe ist sehr ärgerlich. Als ich mit Bottas gekämpft habe, hat er meines Erachtens genau das gleiche gemacht. Später hatte ich an dieser Stelle auch das Überholmanöver, mache das gleiche mit Kimi und bekomme dafür eine Strafe. Das ist komisch. Das ganze Rennen war sehr positiv. Die letzten drei Rennen waren wir sehr schnell. Heute waren wir genauso schnell wie Lewis, das ist natürlich positiv."

Wehrlein: "Magnussen ist mir komplett in die Seite gefahren"

Daniel Ricciardo (Red Bull/ausgeschieden): "Das Rennen war ganz ok bis dahin, aber dann doch frustrierend. Ich konnte gegen Valtteri nichts machen. Wir waren schneller, aber auf der Gerade war er zu stark. Das Auto ist nicht so schlecht auf der Bremse, aber auf dem Gas zögerte der Motor immer etwas. Ich glaube, dann war der Öldruck weg und dann war es zu Ende."

Pascal Wehrlein (Sauber/ausgeschieden): "Der Magnussen ist mir komplett in die Seite reingefahren, hat die Kurve nicht bekommen. Dadurch ist mein Unterboden weggeflogen und ich musste das Rennen aufgeben. Das ist schade, wir waren hier so gut wie lange nicht mehr. Ich war auf den harten Reifen unterwegs und wir wollten nur einmal stoppen. Aber es gibt halt Fahrer, die in der 1. Runde glauben, dass sich das Rennen hier entscheidet und zu viel Risiko eingehen."