Fußball-Wunderland Katar: Wo Elferschießen auch ohne Torwart funktioniert

Irres Elfmeterschießen in Katar
Irres Elfmeterschießen in Katar. © Twitter, Armbruster, Martin [RTL interactive]

Elfmeter-Drama in Katar

Aus der Reihe "Geschichten, die der Fußball schreibt". Heute: Irres Elferschießen im Fußball-Wunderland Katar.

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Von arabischen Katzen und Bruce-Lee-Paraden

Dort spielen sich im Qualifikationsspiel zur U19-Asienmeisterschaft zwischen Katar und Irak unglaubliche Szenen ab. Der Reihe nach: Erst mutiert der Keeper der Katari zur arabischen Katze und fischt den entscheidenden Elfer der Iraker mit einem tollen Hechtsprung aus dem rechten Eck.

Unbändiger Jubel im katarischen Nachwuchsteam. Die Kicker aber haben die Rechnung ohne den Mann mit der Trillerpfeife gemacht. Denn der Schiri entscheidet: Der Elfer muss wiederholt werden. Grund: Katars Katze soll sich zu früh von der Linie bewegt haben. Sachen gibt’s.

Die wütenden Proteste der Hausherren stoßen beim Unparteiischen auf taube Ohren. Katars Torsteher meckert allerdings unverdrossen weiter. Die Folge: Gelb-Rot, runter vom Platz. So was blödes, kein Torwart mehr da. Egal!, denkt sich Katars Kapitän, zieht die Handschuhe an und stellt sich in die Kiste. Und? Ja genau! Im Stile des viel zitierten 'Handballtorwarts' hext der Teufelskerl die Murmel mit einem Bruce-Lee-Karatesprung von der Linie. Welch ein Drama!