Geschmacklos: Diese Hunde wurden gepierct

Frau pierct ihren Welpen
Frau pierct ihren Welpen Was für eine Tierquälerei! 00:01:13
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Wenn der Hund zum Accessoire wird

Ein Stein in der Zunge, Ringe durchs Ohr oder die Nase oder gleich ein Karabinerhaken in der Brust: Es ist erschreckend, was manche Hundebesitzer ihrem Liebling antun. Immer wieder tauchen im Netz Fotos auf, die gepiercte Hunde zeigen. Sie sind Ausdruck einer völlig falsch verstandenen Tierliebe.

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Dass sie sich ein Zungenpiercing für ihren Chihuahua besser hätte zwei Mal überlegen sollen, bekam im April eine Italienerin zu spüren: Stolz postete sie auf Facebook ein Foto des kleinen Hundes, in dessen Zunge ein Stein blitzte. "Ich wollte das schon lange machen. Tätowierer warnten mich zwar, dass es unüberlegt sei", schrieb sie zu dem Bild. "Doch als ich eines Tages zu Hause war und mein Freund Dino mich besuchte, haben wir meinem treuen Hund die Zunge gepierct. Mit Geduld und Vorsicht. Dafür möchte ich mich bei dir bedanken, Dino."

Vermutlich wollte sie ihren Hund damit zu etwas ganz Besonderem machen. Doch während Piercings bei Menschen Ausdruck der individuellen Persönlichkeit sind, bedeuten sie für Hunde große Qualen. Nicht nur, dass es für den Hund total unnatürlich ist: Das Piercing kann sich entzünden, wenn es stümperhaft gestochen wurde. Hunde benutzen die Zunge, um die Temperatur auszugleichen oder zum Trinken. Ein Piercing kann die Funktionen der Zunge einschränken und fatale Folgen haben. 

Im Netz war die Empörung darüber, dass die Frau ihren Hund zum Accessoire degradierte, dermaßen groß, dass sie schließlich ihr Facebook-Profil löschen musste. Leider ist sie nicht die Einzige, die ihrem Hund ein Piercing verpasste. Weitere erschreckende Ideen von Hundebesitzern sehen Sie im Video.