Herrenloser Ski auf der Schanze: Kombinierer Johannes Rydzek entgeht Horror-Sturz

Rekord-Weltmeister
Johannes Rydzek gewann bei der Nordischen Ski-WM in Lahti im März 2017 viermal Gold. © deutsche presse agentur

Und plötzlich rauscht da ein Ski

Von einer Skisprung-Schanze herunter zu fahren, ist für Ottonormalverbraucher respektive -sportler ja schon an sich eine relativ gruselige Vorstellung. Wenn einem bei mehr als 90 km/h dann auch noch ein herrenloser Ski in die Quere kommt, wird es richtig gefährlich.

Rydzek bringt Sprung sicher ins Tal

Passiert ist das Ganze Johannes Rydzek, einer der Medaillenhoffnungen im Team der deutschen Kombinierer. Die bereiten sich derzeit in Kuusamo (Finnland) auf die Olympia-Saison vor. Beim Training auf der Schanze erlebt Rydzek seinen Horror-Moment. Ein Ski rauscht ihm in der Anlaufspur vor die eigenen Bretter. Der 25-Jährige reagiert intuitiv, kann die Balance halten und den Ski irgendwie aus der Spur schaffen. Letztlich bringt Rydzek den Sprung noch sicher ins Tal. 

Amerikaner verlor Ski

Der herrenlose Ski gehörte dem Amerikaner Michael Glaseder, der nach Rydzek springen sollte. Als er seine Skier vor dem Abfahrtsbalken ablegen wollte, rutschte ihm einer davon.

"Der Moment, wenn Du in der Spur plötzlich einen fremden Ski vor dir hast. Zum Glück konnte ich ihn geistesgegenwärtig zur Seite räumen. Danke an meinen grandiosen Schutzengel heute", beschrieb Rydzek bei Facebook und Twitter den Schreckmoment.