Im Ländervergleich: Die Deutschen sind Spitzenreiter im Winterspeck-Anfuttern

Die Deutschen lieben ihre Feiertagsmenüs. Das fördert die Pfunde.
Die Festtagsgewohnheiten der Deutschen machen sich auf den Hüften bemerkbar. © Getty Images/iStockphoto, gpointstudio

Essen statt Joggen

Die Herbst- und Wintermonate sind häufig Grundlage für ein paar Pfunde zu viel. Wenn es draußen nass und kalt ist, wollen sich viele lieber auf dem Sofa verkrümeln, anstatt joggen zu gehen - ganz zu schweigen von dem leckeren Festtagsschmaus im Überfluss. Wissenschaftler aus den USA, Finnland und Frankreich haben nun herausgefunden: Die Deutschen sind die Spitzenreiter im Winterspeck-Anfuttern - und das liegt auch an ihren Festtagsgewohnheiten.

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Für die Studie haben die Experten die Entwicklung des Körpergewichts von 3000 Versuchsteilnehmern aus Deutschland, den USA und Japan über ein Jahr lang analysiert und ausgewertet. Über WLAN wurden die Messwerte an die Forschungseinrichtungen übertragen.
Das Ergebnis: Vor allem über die Feiertage nahmen die Teilnehmer deutlich zu. Und: Die Deutschen sind klare Vorreiter, was den Feiertagsspeck angeht. Rund um Weihnachten und Silvester legten die 760 Teilnehmer aus Deutschland rund 1% an Körpermasse zu - dem Gänsebraten sei Dank.

Anfang Oktober seien die Deutschen so schlank wie sonst nie im Jahr. Nach den guten Vorsätzen an Silvester dauert es schließlich bis die Pfunde wieder purzeln - und schon sind wieder Spekulatius im Handel. Schade, dass ein Jahr nur aus 12 Monaten besteht.