Mandarine gegessen: Mädchen (12) stirbt

Frische Mandarinen
(Symbolbild) © iStockphoto

Todesgefahr durch Pflanzenschutzmittel

In Argentinien ist ein 12-jähriges Mädchen gestorben, nachdem es eine Mandarine gegessen hat, die auf der Straße lag. Das berichtet der 'Express'. Schuld war keine Allergie, sondern die hohe Pestizidbelastung der Frucht.

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Pflanzenschutzmittel gefährden die Gesundheit

Pflanzenschutzmittelrückstände sind nur ein Teil der Belastung, denen der moderne Mensch täglich ausgesetzt ist. Besonders Kinder sind den giftigen Pflanzenschutzmitteln oft ungeschützt ausgeliefert.

So ist es in Argentinien zu einem tödlichen Drama gekommen. Das betroffene Mädchen musste sich nach dem Essen einer Mandarine mehrfach übergeben. Sie starb noch auf dem Weg ins Krankenhaus.

Die Autopsie ergab, dass nicht die Frucht selbst der Grund für den Tod der Schülerin war. Sie starb, weil sie über die Frucht eine tödliche Dosis des verbotenen Pestizids 'Furadan' zu sich genommen hatte. Es wird noch untersucht, ob die Frucht wirklich aus der Region stammt.

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Vorsicht bei Obst aus diesen Ländern! Zu viele Pestizide 00:00:38
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So halten Sie die Pestizidbelastung so gering wie möglich

Früchte sind gesund – keine Frage: Leider ist Obst aus konventionellem Anbau aber oft massiv mit Pestiziden belastet.

In Deutschland verkauftes Obst und Gemüse wird zu ungefähr 70 Prozent importiert. Je nach Herkunftsland werden die Früchte mit unterschiedlich vielen Pestiziden behandelt.

Kaufen Sie Obst und Gemüse deshalb möglichst saisonal und aus der Region! Auch Obst und Gemüse aus ökologischem Anbau sind meist unbelastet, weil bei dieser Anbaumethode nur wenige Pflanzenschutzmittel zugelassen sind. Wenn Sie dennoch nicht Bio kaufen möchten, sollten Sie immer Obst, Gemüse und Salate mit klarem Wasser waschen.

Im Video erfahren Sie, welche Frucht aus welchem Herkunftsland besonders stark belastet sein kann.