Nach Anschlag in Nizza: Das müssen Frankreich-Urlauber jetzt wissen

Das Auswärtige Amt hat die Sicherheitshinweise aktualisiert

Der Anschlag von Nizza trifft Frankreich mitten in der Urlaubszeit. Auch viele deutsche Touristen sind an der Côte d’Azur oder planen eine Reise an die Mittelmeerküste. Doch wie sicher ist die Region, wie sicher ist Frankreich – und was kann ich tun, wenn ich meine Reise wegen Terrorangst jetzt nicht mehr antreten will?

Nach Anschlag in Nizza: Wie sicher ist Frankreich für Urlauber?
Nach dem Anschlag in Nizza sind sich viele Urlauber unsicher © dpa, Andreas Gebert

Für Urlauber in ganz Europa ist das Gefühl von Sicherheit beinahe ganz verschwunden. Und die Statistik zeigt genau, warum das so ist, denn Europa und Touristenzentren rund ums Mittelmeer geraten immer öfter ins Fadenkreuz von Terroristen. Seit 2015 gab es in Europa insgesamt 28 Terroranschläge mit islamistischem Hintergrund, allein bei drei schweren Anschlägen in Frankreich kamen mindestens 226 Menschen ums Leben.

Auf diese Situation haben auch die Bundespolizei und das Auswärtige Amt prompt reagiert. An den Grenzen zu Frankreich finden verstärkt Kontrollen statt. Zum Beispiel müssen Reisende, die mit dem Thalys nach Paris möchten, vorab flughafenähnliche Sicherheitsschleusen passieren. Vom Auswärtigen Amt wurden die Sicherheitshinweise aktualisiert und es wird dringend geraten, dass sich Touristen an die Anweisungen der französischen Sicherheitskräfte halten sollen.

Von einer Reise nach Frankreich wird derzeit nicht konkret abgeraten. Die französischen Behörden selbst haben die Bewohner allerdings dazu aufgefordert, zu Hause zu bleiben. Urlauber, die schon eine Reise nach Frankreich gebucht haben, bekommen noch bis Ende Juli von den großen Reiseveranstaltern die Möglichkeit, diese kostenlos zu stornieren oder umzubuchen.