Nach Formel-1-Pannen-Serie: Ferrari-Boss Sergio Marchionne zieht Konsequenzen

epa04393951 Fiat-Chrysler (FCA) Chief Executive Sergio Marchionne attends a press conference in Maranello, Modena, Italy, 10 September 2014. Ferrari Chairman Luca Cordero di Montezemolo said he was resigning after 23 years at the helm, in a move that
Sergio Marchionne zieht wohl erste Konsequenzen aus der Pannen-Serie bei Ferrari. © dpa, Giorgio Benvenuti

Ferrari-Boss Marchionne zieht Konsequenzen

Nach den bitteren Technikpannen bei Sebastian Vettel und Kimi Räikkönen beim Großen Preis von Japan und Malaysia, gibt es nun Konsequenzen bei Ferrari. 

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Ferraris Pleiten-, Pech- und Pannenserie in Asien

Nach dem Start-Crash beider Ferrari in Singapur, war die Pleiten-, Pech- und Pannenserie in Malaysia weiter gegangen. Sebastian Vettel musste wegen Motorproblemen von ganz hinten starten, bei Kimi Räikkönen streikte der Turbolader, wodurch der Finne schon vor dem Rennen aufgeben musste.

Beim Großen Preis von Japan dann der nächste technische Defekt: Eine Zündkerze am Ferrari von Sebastian Vettel funktionierte nicht richtig, Vettel schied aus und verspielte wohl alle Chancen auf die WM. 

Ferrari setzt Expertin für Qualitätskontrolle ein

Doch damit soll nun Schluss sein! Wie die Tageszeitung 'La Repubblica' berichtet, setzt Ferrari-Präsident Sergio Marchionne eine Expertin für Qualitätskontrolle bei der Scuderia ein. Demnach wechsle Maria Mendoza vom Ferrari-Mutterkonzern Fiat Chrysler nach Maranello, um über die Qualität der Komponenten zu wachen.

"Es nervt wirklich, dass eine Zündkerze, ein Teil, das 59 Euro kostet, das Rennen eines Autos im Millionenwert beeinträchtigt. Wir müssen unseren Einsatz für die Qualität der F1-Komponenten erhöhen. Das ist ein Problem, das wir vernachlässigt haben", hatte Marchionne nach dem Rennen in Japan gesagt.