Olympia: Gold und Bronze für die Doppelsitzer

Großer Bahnhof für drei Goldmedaillen-Gewinner
Großer Bahnhof für drei Goldmedaillen-Gewinner Party-Time im Deutschen Haus 00:03:52
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Wendl/Arlt wiederholen Triumph von Sotschi

Siebtes Gold für die deutsche Mannschaft, zweites Gold für die Rodler: Tobias Wendl und Tobias Arlt haben bei den Doppelsitzern ihren Erfolg von 2014 wiederholt.

Nach Gold bei den Doppelsitzern ist vor Gold im Team

Tobias Wendl und Tobias Arlt haben bei den Olympischen Winterspielen in Pyeongchang erneut Gold im Rodel-Doppelsitzer gewonnen. Die Bayern setzten sich nach zwei Läufen im Olympic Sliding Centre gegen die Österreicher Peter Penz und Georg Fischler durch. Bronze holten die Weltmeister Toni Eggert/Sascha Benecken. Wendl und Arlt hatten schon 2014 in Sotschi triumphiert. Sie sind das dritte Paar nach Hans Rinn/Norbert Hahn (1976/1980) und den Österreichern Andreas Linger/Wolfgang Linger (2006/2010), das zweimal nacheinander Olympiasieger im Doppelsitzer wurde.

Die deutschen Rodler haben in den bisherigen Wettbewerben in Pyeongchang nach Bronze für Johannes Ludwig, Gold für Natalie Geisenberger und Silber für Dajana Eitberger bereits fünf Medaillen geholt. Auch im Teamwettbewerb gelten die Deutschen als Favoriten. Wendl/Arlt hatten schon in Sotschi zur erfolgreichen Mannschaft gehört und können am Donnerstag ihre vierte Goldmedaille holen.​

Wenn's drauf ankommt, gewinnen Wendl/Arlt

Der Erfolg von Wendl und Arlt kam etwas überraschend, galten doch Eggert/Benecken nach den Ergebnissen in dieser und der vorherigen Saison als die großen Favoriten. Das Duo gewann in dieser Zeit 19 von 25 Weltcup-Rennen, wurde Weltmeister 2017, Europameister und deutscher Meister 2018. Und auch in den beiden Trainingsläufen am Dienstag hatten Eggert und Benecken, der am Renntag seinen 28. Geburtstag feierte, jeweils Bestzeit gefahren. 

Doch als es ernst wurde, waren die beiden Berchtesgadener da. Im ersten Lauf fuhren sie Bestzeit und setzten sich mit einem Vorsprung von 0,071 Sekunden vor Penz und Fischler an die Spitze. Eggert und Benecken folgten mit einem Rückstand von 0,111 Sekunden auf ihre deutschen Rivalen auf dem Bronzerang. Im entscheidenden Durchgang reichte es trotz eines kleinen Fehlers kurz vor dem Ziel zum Sieg für Wendl und Arlt.