Peinliche Panne bei Trump-Besuch: Ministerkandidat zeigt unfreiwillig Anti-Terror-Pläne

Foto-Panne enthüllt geheimes Strategiepapier

Seit Tagen empfängt Donald Trump hochrangige Politiker, um sein neues Kabinett zusammenzustellen. Auch der republikanische Hardliner Kris Kobach will unter dem zukünftigen Präsidenten einen Posten ergattern und brachte sich als möglicher Heimatschutzminister ins Gespräch. Doch mit dem Schutz von vertraulichen Dokumenten nahm es Kobach nicht so genau.

Nach dem Gespräch über "Grenzsicherheit, internationalen Terrorismus und eine Reform des Beamtentums" trat er mit Trump vor die Tür. Unter dem Arm klemmten seine Unterlagen gut sichtbar für die Fotografen. Und der Inhalt hat es in sich.

Geht es nach Kobach, könnte die Regierung nicht nur ganz schnell die Grenzmauer zu Mexiko hochziehen, sondern auch allen syrischen Kriegsflüchtlingen die Einreise verwehren. Laut 'Politico' geht aus den Dokumenten außerdem hervor, dass er potentiellen Terroristen den Zugang in die USA erschweren will, indem das Einreise-Ausreise-Registrierungssystem aktualisiert und wiedereingeführt wird. Es war von 2002 bis 2011 unter der Bush-Regierung in Kraft. Ganz auf Trumps Linie plädiert Kobach zudem dafür, kriminelle Ausländer innerhalb des ersten Jahres nach Regierungsantritt abzuschieben. 

Donald Trump hat sich bislang nicht zu Kobachs Datenpanne geäußert.