Pokémon-Verbot an Schulen: Lehrer und Elternverband fordern temporäres Smartphone-Verbot

Pokémon-Hype besorgt Lehrer und Eltern

Na das sind aber keine guten Nachrichten zum Schulstart - zumindest nicht für Pokémon-Go-Fans! Denn Lehrer und Elternverbände fordern nun nicht nur ein Spielverbot für Pokémon-Go, sondern sogar ein vollständiges Smartphone-Verbot an Schulen. Der Grund dafür: Wegen des Pokémon-Hypes befürchten Lehrer und Eltern, dass viele Kinder lieber virtuelle Pokémon-Monster jagen, als dem Unterricht zu folgen.

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Pokémon-Verbot an Schulen
Lehrer und Eltern befürchten, dass viele Kinder lieber virtuelle Monster jagen, als dem Unterricht zu folgen. © dpa, Britta Pedersen, ped fpt

"Es müssen klare Ansagen gemacht werden. Appelle allein werden nicht ausreichen. Solange das Pokémon-Fieber grassiert, brauchen wir eindeutige Richtlinien. Darum solle es vor Unterrichtsbeginn und in den Pausen - solange es das Phänomen gibt - ein Nutzungsverbot für Smartphones geben", meint auch Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologenverbandes in Nordrhein-Westfalen gegenüber der 'Rheinischen Post'.

Virtuelle Monster statt Mathe, Englisch & Co.

Durch das generelle Smartphone-Verbot auf dem Schulhof sollen Schüler so gar nicht erst in Versuchung geraten, Pikatchu & Co. dem Unterricht vorzuziehen. Zudem appellieren Pädagogen auch an die Eltern: "Entscheidend ist aber auch, dass die Eltern ihre Kinder darauf hinweisen, dass sie ihnen deutlich sagen und erklären, dass Smartphones in der Schule nichts zu suchen haben."

Ob sich die Schüler von einem solchen Verbot wirklich zu mehr Aufmerksamkeit im Unterricht bringen lassen? Bleibt abzuwarten! Aber schließlich gibt es ja gerade nach den Ferien auch genug andere Dinge, über die man sich auf dem Schulhof unterhalten kann, oder!?