Qualvoller Tod für die Medizin: Tausende Esel werden geschlagen, aufgeschlitzt und gehäutet

Tausende Esel müssen sterben für die Medizin
Tausende Esel müssen sterben für die Medizin PETA-Asia macht auf den Misstand aufmerksam 00:00:58
00:00 | 00:00:58

Diese Bilder sind kaum zu ertragen

Die Bilder, die Tierschutzorganisation 'Peta' nun veröffentlichte, sind kaum zu ertragen. So wie in dieser Eselfarm sieht es in vielen Betrieben in China aus. Die Esel sind in engen, verdreckten Ställen zusammengepfercht und werden auf brutale Art und Weise getötet. Und das alles wegen ihrer Haut. Die ist nämlich ein begehrter Rohstoff in der traditionellen chinesischen Medizin. Im Video sehen Sie, unter welchen Umständen die Tiere leben müssen. Die brutalsten Szenen wollten wir Ihnen aber ersparen.

Die Esel werden in schmutzigen Ställen zusammengepfercht

Die Tierschützer, die sich verdeckt in den Stall einschleusten, um die grausamen Zustände zu dokumentieren, waren entsetzt von dem, was sie dort sehen mussten. Die Tiere waren in kleine, schmutzige Boxen gesperrt und mussten auf nacktem Betonboden in ihren eigenen Fäkalien stehen. Die meisten Esel waren bis auf die Knochen abgemagert. Zu trinken gab es nur schmutziges Wasser, in dem sich schon Algen bildeten. Immer wieder werden die Tiere von den Farmarbeitern mit Stöcken geschlagen. Ein Tier war so schwach, dass es nicht mehr alleine laufen konnte.

Das Ende ihres kurzen, elenden Lebens ist nicht weniger schrecklich. Wenn die Esel groß genug sind, werden sie mit einem Hammer auf den Kopf geschlagen. Dann wird den Tieren die Kehle aufgeschnitten, damit sie ausbluten können. Auf dem Videomaterial der Tierschutzorganisation ist zu sehen, dass sich manche Tiere noch bewegen, wenn der Farmer das Messer ansetzt. Die Esel sterben einen qualvollen und langsamen Tod. Bis sie wirklich aufhören zu atmen, dauert es minutenlang.

Aus der Eselhaut wird Gelatine gekocht

In China gibt es viele solcher Eselfarmen, denn die Haut der Tiere wird benutzt, um daraus eine gelatineartige Masse namens 'Ejiao' zu kochen, die angeblich die Blutzirkulation im Körper eines Patienten verbessern soll. Die Tierschützer schätzen, dass jedes Jahr rund 1,8 Millionen Esel getötet werden, um aus ihrer Haut Gelatine herzustellen.

Weil chinesische Farmer die Nachfrage kaum noch bedienen können, werden auch immer mehr Esel aus dem Ausland importiert. Die Tierschützer wollen mit den schockierenden Bildern auf das Problem aufmerksam machen und verhindern, dass noch mehr Tiere nach China gebracht werden und ein so grausames Schicksal erleiden. "Esel, die gerade einmal fünf Monate alt sind, wurden auf den Kopf geschlagen und liegengelassen, damit sie einen langsamen, schmerzhaften Tod sterben – und das alles für ein einzige Zutat", kritisierte die 'Peta'-Vorsitzende Ingrid Newkirk.