Rechtsextreme wegen Anschlagplanung angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Aachen hat gegen zwei Männer aus der rechtsextremen Szene Anklage wegen Vorbereitung eines Sprengstoffattentats erhoben.

- Anzeige -

Nach Angaben der Behörde von Dienstag sollen die 20 und 25 Jahre alten Männer ein Attentat mit einer selbst gebastelten Bombe vorbereitet haben. Sie wollten damit nach den Ermittlungen am 1. Mai bei einer Demonstration der Rechten in Berlin einen Anschlag auf Polizisten und Gegendemonstranten verüben, wie Pressesprecher Jost Schützeberg mitteilte. Das Vorhaben fiel bei einer Polizeikontrolle auf und wurde verhindert.

Die Sprengkörper seien aus pyrotechnischem Gegenständen und Glasscherben gebaut worden. Bei der Zündung in der Nähe von Menschen hätte das "gravierende Folgen gehabt", sagte Schützeberg. Nach der Festnahme des 20-Jährigen hatte die Polizei in Nordrhein-Westfalen mehrere Häuser durchsucht. Dabei fand sie in der Wohnung des 20- jährigen Aacheners Munitionsbestandteile. Der Mann hat Kontakte zu der rechtsextremen Organisation "Kameradschaft Aachener Land".