Reporterin berichtet vom Zugunglück: Ein Waggon wurde 15 Meter hoch geschleudert

Identifizierung der Opfer ist schwierig

Laut verschiedenen Berichten spanischer Medien sollen bei dem Zugunglück bei Santiago de Compostela mehrere Faktoren zusammen gekommen sein. Der Zug soll viel schneller als gewöhnlich gefahren sein, die Kurve, in der das Unglück geschah, gilt als sehr heikel. Es gibt Spekulationen, dass der Zug möglicherweise fünf Minuten Verspätung hatte und deshalb mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Außerdem war der Zug aufgrund der religiösen Feierlichkeiten in Santiago sehr voll. Ein Waggon wurde angeblich 15 Meter hoch geschleudert. Der Zug prallte mit voller Wucht gegen eine Betonmauer.

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Die Identifizierung der Opfer gestaltet sich als sehr schwierig. Viele Menschen wissen noch nicht, ob ihre Angehörigen unter den Opfern oder Verletzten sind. Das berichtet Reporterin Katja Staschewski aus Spanien.