Rotes Kreuz: 800 Tote an einem Tag in Elfenbeinküste

Der Konflikt in der Elfenbeinküste wird nach jüngsten Berichten immer blutiger. Allein in der Stadt Duekoue im Westen des afrikanischen Landes seien mindestens 800 Menschen getötet worden, sagte die Sprecherin des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, Dorothea Krimitsas, dem britischen Sender BBC. Beobachter des Roten Kreuzes seien in die Stadt gereist, um sich ein Bild von der Lage zu machen. Das Blutbad habe sich vermutlich bereits am Dienstag ereignet. Das IKRK äußerte sich über das Ausmaß und die Brutalität schockiert.

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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat das Blutvergießen in der Elfenbeinküste scharf verurteilt. Ban forderte den abgewählten Präsident Laurent Gbagbo erneut auf, die Macht an seinen gewählten Nachfolger Alassane Ouattara abzugeben.