Rürup-Rente: Auch hier gibt's Geld

Rürup-Rente: Auch hier gibt's Geld
© dpa, Matthias Hiekel

Die Rürup-Rente

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Wie die Riester-Rente wird auch die Rürup-Rente vom Staat gefördert. Sie ist eine klassische private Rente. Sie wurde besonders für Freiberufler entwickelt.

Sie können 60 Prozent Ihrer Einzahlungen von der Steuer absetzen, maximal jedoch 12.000 Euro (24.000 für Verheiratete). Der abzusetzende Betrag erhöht sich allerdings jedes Jahr.

Das Gute an Rürup ist, dass die monatlichen Sparbeträge relativ flexibel gestaltet und damit der jeweiligen Lebenssituation angepasst werden können.

Ausgezahlt wird Rürup wie Riester frühestens ab dem 60. Lebensjahr. Eine Auszahlung auf einmal ist nicht möglich, das Geld wird 'verrentet'.

Positiv ist: Der Staat kommt nicht an das Geld ran. Auch wenn Sie sich verschulden, Ihr Geld bleibt bei Rürup vor Pfändung geschützt. Auch wenn Sie zum Hartz-IV-Empfänger werden, muss Rurüp nicht aufgelöst werden, damit die Mittel für Sie frei werden.

Auch gut: Während der Ansparphase muss von den Zinsen auf das angesparte Kapital keine Abgeltungsteuer einbehalten werden.

Negativ: Rürup-Verträge können nicht übertragen werden, bei Tod des Versicherten vor Rentenbeginn ist das Geld weg.

Die Rendite kommt erst mit sehr hohem Alter zum Tragen. Bis dahin wird nur der einbezahlte Betrag wieder ausbezahlt.