Sanitäter in Nürnberg wegen 24-facher Vergewaltigung vor Gericht - Angeklagter benutzte Studien als Vorwand

Der angeklagte Sanitäter muss sich wegen Vergewaltigung vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth verantworten.
Der angeklagte Sanitäter vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth. (Foto: RTL)

Sanitäter setzte Frauen mit Medikamenten außer Gefecht

Eine Grausamkeit, die ihresgleichen sucht: In Nürnberg steht seit Freitag ein Mann vor Gericht, der 24 Frauen vergewaltigt haben soll. Das besonders Perfide daran: Vorher soll er ihnen erzählt haben, er führe medizinische Studien durch. Mithilfe eines Medikaments setzte der Sanitäter seine Opfer dann außer Gefecht. 

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Verbrechen flog erst sieben Jahre später auf

Vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth ist der 41 Jahre alte Sanitäter wegen Vergewaltigung und gefährlicher Körperverletzung angeklagt. Die Staatsanwaltschaft geht von 24 Fällen aus. Laut eines Gerichtssprechers hatte der Angeklagte als ehrenamtlicher Rettungsassistent medizinische Kenntnisse. Das Mittel, das er bei den Frauen einsetzte, führte zur Bewusstlosigkeit.

Sein erstes Opfer soll er 2009 vergewaltigt haben. Aufgeflogen ist das Ganze erst sieben Jahre später, nachdem ein Opfer den Mann bei der Polizei angezeigt hatte.