Schleswig-Holstein: Warnstreiks beim DRK

Mitarbeiter des Deutschen Roten Kreuzes haben am Donnerstag an mehreren Orten in Schleswig-Holstein vorübergehend die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Verdi sprach von 150 bis 200 Teilnehmern an den Warnstreiks für höhere Gehälter.

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Verdi verlangt für rund 1.000 Beschäftigte vom DRK-Landesverband acht Prozent mehr Geld. Sie bekämen inzwischen zehn Prozent weniger als Kollegen in anderen Verbänden, sagte Verhandlungsführerin Sabine Hebenstein. Nachdem der Landesverband 2004 vor der Insolvenz stand, mussten die Mitarbeiter auf Einkommenszuwächse verzichten. Nun erwirtschafte der Verband Überschüsse, von denen die Mitarbeiter profitieren müssten, argumentiert Verdi. An den Warnstreiks beteiligten sich Beschäftigte in Schwentinental, Süsel, Plön, St. Peter-Ording und auf Pellworm.