Sieben Jahre altes Mädchen stirbt auf Flug nach München

Airbus
In einem solchen Airbus A380 ereignete sich das Drama um das sieben Jahre alte Mädchen aus Taiwan. © deutsche presse agentur

Todes-Drama im A380

Ein sieben Jahre altes Mädchen ist am Dienstag auf einem Flug der Airline Emirates gestorben. Gestartet war die Maschine in Dubai, landen sollte Flug EK49 in München. Bei der außerplanmäßigen Zwischenlandung in Kuwait konnte ein Notarzt nur noch den Tod der Siebenjährigen feststellen.

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Zwischenlandung in Kuwait wegen Notfall

Um 9:15 Uhr deutscher Zeit hebt Flug EK49 in Dubai ab. 25 Minuten später als geplant - nicht weiter ungewöhnlich. Kurz danach spielen sich an Bord jedoch dramatische Szenen ab. Der Flugradar zeigt: Etwa eine Stunde nach dem Start weicht die Maschine von ihrer ursprünglichen Route ab. Sie fliegt eine 90-Grad-Kurve, steuert direkt den Kuwait International Airport an.

Grund für den außerplanmäßigen Stopp: An Bord wird zu dieser Zeit um das Leben eines sieben Jahre alten Mädchens aus Taiwan gekämpft. Augenzeugen zufolge ist das Kind bereits kurz nach dem Start zusammengebrochen, es soll hohes Fieber gehabt haben.

Notarzt stellt Tod des Kindes fest

Um 10:50 Uhr landet der A380 auf dem Flughafen in Kuwait, ein Notarzt geht an Bord. Er kann nicht mehr helfen, nur noch den Tod des kleinen Mädchens feststellen.

Auf Anfrage von RTL bestätigt ein Unternehmenssprecher den tragischen Vorfall: "Der Passagier wurde sofort nach Landung medizinisch versorgt. Leider hat ein Notarzt vor Ort den Tod des Passagiers feststellen müssen."

Die Siebenjährige wird aus dem Flugzeug gebracht, begleitet von ihrer Familie. Laut Augenzeugen ihre Mutter, ihre Großmutter sowie ein Bruder und eine Schwester.

Eine Stunde dauert der tragische Zwischenstopp am Flughafen Kuwait. Die knapp 330 Passagiere bleiben währenddessen an Bord. "Flug EK49 setzte anschließend den Weiterflug nach München fort und landete dort mit einer Verspätung von rund 2,5 Stunden", so ein Unternehmenssprecher.