Sozialverbände schlagen Alarm: Eine Frau zu sein, ist ein großes Armutsrisiko

Armutsrisiko ist für Frauen größer als für Männer
Armutsrisiko ist für Frauen größer als für Männer Was kann man dagegen tun? 00:01:30
00:00 | 00:01:30

Vor allem alleinerziehende Frauen sind gefährdet

Eins der größten Armutsrisiken in Deutschland ist es, eine Frau zu sein - das Alter spielt dabei keine Rolle. Wenn man dann noch alleinerziehend ist, sieht es besonders schlimm aus. Über 40 Prozent der Mütter, die sich alleine um ihre Kinder kümmern müssen, sind auf staatliche Unterstützung angewiesen.

- Anzeige -

Armutsrisiko bei Frauen: Politik muss etwas gegen diese Zustände tun

Viele Frauen hangeln sich von Minijob zu Minijob, treten für die Kindererziehung oder die Versorgung pflegebedürftiger Angehöriger kürzer oder sitzen in der Teilzeitfalle fest. Frauen würden sich viel häufiger ehrenamtlich oder unbezahlt um ihre Mitmenschen kümmern als Männer, erklärte die Sprecherin der Nationalen Armutskonferenz Barbara Eschen. "Als Dank ernten sie schlechte Rückkehrchancen in den Beruf, prekäre Arbeitsverhältnisse und deutlich geringere Renten". Sozialverbände und Gewerkschaften forderten die Politik auf, endlich etwas gegen diese Situation zu tun.

Warum Frauen häufiger in die Armut abrutschen als Männer und was Politik und Wirtschaft tun müssen, um das zu ändern, erfahren Sie im Video.