'Stiftung Warentest' prüft Babyspielzeug: Diese Spielzeuge dürften eigentlich nicht verkauft werden

23 von 30 getesteten Spielzeugen sind empfehlenswert
'Stiftung Warentest': Drei Spielzeuge hätten nie verkauft werden dürfen © ajkkafe, Anna Janicka

Greiflinge, Schnuller- und Wagenketten

Sind sie erstmal auf der Welt, wollen Babys ihre Umgebung mit allen Sinnen erkunden. Was sie ihre kleinen Hände bekommen, wird neugierig betatscht und genüsslich abgelutscht. Viele Eltern bekommen da ein mulmiges Gefühl. Schließlich könnte das Kind beim Nuckeln giftige Stoffe aufnehmen oder an Kleinteilen ersticken. 'Stiftung Warentest' hat insgesamt 30 Spielzeuge untersucht. Das Ergebnis ist besser als erwartet.

Das sind die Testsieger

'Stiftung Warentest' untersuchte eine Auswahl an Greiflingen, Schnullerketten und Wagenketten. Insgesamt waren 23 Produkte empfehlenswert.

Die Sieger unter den Spielzeugen sind der Heimess-Greifling Regenbogen und der Jocko-Äffchen-Greifling von Steiff mit der Bestnote 1,0. Das beste Ergebnis in der Kategorie Schnullerketten erzielt die Heimess-Schnullerkette Mond und Stern mit 'Gut'. Die Babydream-Kinderwagenkette Fuchs von Rossmann glänzt hingegen mit einer 1,0.

Diese Spielzeuge hätten nicht verkauft werden dürfen

Dennoch fehlten bei einigen Spielzeugen wichtige Warnhinweise oder beinhalteten krebserzeugende Schadstoffe.

Das Schlusslicht bilden die Schnullerketten von Glückskäfer und Hess sowie die Hess-Wagenkette. Alle drei schneiden mit einer 5,5 ab und hätten nach Angaben von Stiftung Warentest nie verkauft werden dürfen.

Tipps für den Kauf von Baby-Spielzeug

1. Wackeln, ziehen und schnuppern Sie schon im Laden an den Spielsachen. Achten Sie auf die Verarbeitung.

2. Zur Sicherheit sollten Sie Schnullerketten nie verlängern. Außerdem sollten sie immer an der Kleidung befestigt und abgenommen werden, wenn das Kind im Bett liegt.

3. Legen Sie Wagenketten nie lose in die Nähe Ihres Babys! Sind sie nicht befestigt, kann es sich darin verheddern und im schlimmsten Fall strangulieren.