Tierquäler muss ins Gefängnis: Zum Spaß 79 Ferkel zerquetscht

Video der Tierquälerei
Ein Video des grausamen Vorfalls veröffentlichte der Täter im Internet. © Youtube / U News

Bilder des Vorfalls sind kaum zu ertragen

In Spanien ist ein junger Mann zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt worden, weil er sich zum Spaß in eine Box mit Ferkeln geworfen hatte. Der 19-Jährige aus Huércal-Overa in der Provinz Almería hatte zudem ein Video des Vorfalls im Internet veröffentlicht. Drei Mal war er bäuchlings auf die nur wenige Tage alten Babyschweine gesprungen. 19 Tiere wurden zerquetscht, 60 weitere musste der Tierarzt von ihrem Leid erlösen, weil sie so schwer verletzt waren.

Die Ferkel hatten keine Chance

Ein Kollege filmte, wie der 19-Jährige auf die Ferkel sprang. Offenbar wusste er zwar nicht, was der Mann vorhatte. Doch er griff auch nicht ein, als er sah, was passierte: Er filmte einfach weiter. Die Ferkel, die in der Box zusammengepfercht standen, hatten keine Chance.

Die Ferkel versuchten in Panik, vor dem Eindringling zu fliehen und hechteten wild übereinander. Doch der Mann ließ sich immer wieder mit vollem Gewicht auf sie fallen. Der Richter sagte, der Angeklagte habe die Tiere wie ein Trampolin oder einen Swimmingpool benutzt, wie spanische Medien berichten.

Grausame Beweisfotos zeigen 79 tote Ferkel

Der Vorfall hatte sich bereits im Januar 2016 ereignet. Nun standen die beiden Männer vor Gericht und bestritten alle Vorwürfe. "Ich hatte nicht vor, sie zu verletzten", sagte der Angeklagte in dem Prozess, wie der Sender 'BBC' berichtete. "Ich sprang auf die Tiere, aber sie liefen weg."

Die Beweisfotos der spanischen Polizei sprechen jedoch eine andere Sprache. 79 Ferkel im Alter von 19 bis 27 Tagen starben an dem Tag auf grausame Weise. Aber für den Haupttäter bleibt es nicht bei einer Gefängnisstrafe von 15 Monaten: Der Angeklagte und sein Kollege, der den Vorfall filmte, wurden außerdem je zu einer Geldstrafe von rund 4.500 Euro verurteilt. Außerdem dürfen beide dreieinhalb Jahre lang keinen Beruf ausüben, in dem sie mit Tieren in Kontakt kommen.

Video des Vorfalls im Netz verbreitet

Das Video zu dem Vorfall liegt RTL vor. Wir haben uns entschieden, es nicht zu veröffentlichen, um dem Täter keine öffentliche Plattform zu bieten.