Todesflug AF 447: Ursache nicht beim Airbus-Flugzeug

Der Todesflug einer Air-France-Maschine vor zwei Jahren geht nach jüngsten Untersuchungsergebnissen nicht auf grundlegende Mängel am Flugzeug zurück. Darüber durfte der Flugzeugbauer Airbus jetzt mit Einverständnis der französischen Luftfahrtermittlungsbehörde (BEA) seine Kunden informieren. Nach dem Absturz mit 228 Toten gebe es derzeit keinerlei Handlungsbedarf für die Betreiber von Langstreckenmaschinen des Typs A330, heißt es in dem vorliegenden Unfall-Informations-Telex (AIT).

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Bereits am Montagabend hatte die französische Tageszeitung 'Le Figaro' im Internet berichtet, dass die Katastrophe vermutlich auf Pilotenfehler oder Versäumnisse der Fluggesellschaft Air France zurückzuführen sei. Die BEA betonte, dass noch keine Schlussfolgerungen gezogen worden seien.