Trotz Lichtschutzfaktor 50+: Sarah Madden erleidet Verbrennungen zweiten Grades

Sarah trägt heftige Brandblase davon
Sarah trägt heftige Brandblase davon Sonnenbrand trotz Sunblocker 00:00:37
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Sarah Madden fürchtet, an Hautkrebs zu erkranken

Wer die Bilder von Sarah Maddens Sonnenbrand sieht, denkt unweigerlich: Hätte die sich mal besser eingecremt! Doch genau das hat die 35-Jährige aus Melbourne sogar gemacht - und zwar mit einem Lichtschutzfaktor 50. Trotzdem hat sie nun mit Verbrennungen zweiten Grades zu kämpfen und fürchtet, an Hautkrebs zu erkranken.

"Das war der schlimmste Schmerz meines Lebens"

Drei Stunden am Strand genügten, um ihr einen Sonnenbrand zu bescheren, den Sarah so schnell nicht vergessen wird. Von 10 bis 13 Uhr war sie an der Sunshine Coast in Queensland unter der australischen Sonne – eingecremt mit einem Sunblocker, der Lichtschutzfaktor 50 beinhaltete. Sie lag sogar noch eine Zeitlang im Schatten. Doch trotzdem war die Sonne so stark, dass sich riesige Brandblasen und rote Verbrennungen an ihrem Körper bildeten. Wie heftig sie aussah, sehen Sie im Video.

Hatte sie etwa zu wenig benutzt? Sarah selbst betont im Gespräch mit 'DailyMail', sie habe eine "dicke Schicht" der Sonnencreme aufgetragen. "Ich passe immer gut auf meine Haut auf, wenn ich in die Sonne gehe."

Australische Sonneneinstrahlung gilt als gefährlich

Mit Sonnencreme reibt Sandy ihre Freundin Katja am Strand des Seebades Binz auf der Insel Rügen ein
Eincremen nicht vergessen! (Symbolfoto) © dpa/dpaweb, Z5038 Stefan Sauer

Ein derartiger Sonnenbrand ist auch unter diesen Umständen nicht vollkommen ungewöhnlich, denn: Die Sonneneinstrahlung in Australien ist besonders heftig. Hautkrebs zählt zu den am häufigsten diagnostizierten Krebsarten in Downunder. Es gibt sogar einen sogenannten 'SunSmart UV Alert' der australischen Regierung, der seine Einwohner alarmiert, wenn UV-A und UV-B-Strahlen besonders stark sind. Dann rät sie, zu Sonnenschutzprodukten wie UV-Schutzkleidung, Sonnenbrille und Co. zu greifen.

Sarah Madden erlitt eine Verbrennung zweiten Grades

Sarah musste ins Krankenhaus, die Ärzte diagnostizierten eine Verbrennung zweiten Grades. Mit Schmerzmittel schaffte sie es, die Qualen auszuhalten. "Ich habe mich wie ein Brandopfer gefühlt", sagt Sarah im Interview mit 'DailyMail'. Die Verbrennung war so krass, dass sie sich auf Langzeitfolgen gefasst machen muss. Sarah berichtet, dass ihre Ärzte nun ein erhöhtes Risiko für Hautkrebs bei ihr sähen. Deshalb müsse sie ab jetzt regelmäßig zu Hautkrebs-Kontrolluntersuchungen.

Sonnenmilch-Hersteller verweist auf regelmäßige Auffrischung

War mit dem Sonnenschutz etwa etwas nicht okay? Der Hersteller des von ihr verwendeten 'Banana Boat Sunscreen sport 50+' tut Sarahs Unfall sehr leid. Doch er versichert, dass alle Produkte strengen Tests unterliegen, die den Sonnschutz und die Wasserbeständigkeit prüfen. Wichtig sei es, den Sonnenschutz spätestens alle zwei Stunden zu erneuern, sonst sei der Schutz tatsächlich nicht zu 100 Prozent gewährleistet.