TV: Entführte Italienerin in Gewalt von Al-Kaida

Eine in Algerien verschleppte Italienerin ist einem Bericht des arabischen Nachrichtensenders Al-Arabija zufolge in der Gewalt der terroristischen Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI).

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Der Sender, der seinen Sitz in Dubai hat, strahlte eine Audiobotschaft aus, bei der es sich um eine Mitteilung der 53-jährigen Touristin und ihrer Entführer handeln soll. "Ich bin Maria Sandra Mariani, Italienerin, verschleppt am 2. Februar bei Djanet in Algerien", erklärt die Frau in der Botschaft. Forderungen wurden in der Botschaft nicht gestellt.

Mariani war am 20. Januar in Algerien eingetroffen und mit einem Fahrer und einem Reiseleiter zu einer Wüstentour aufgebrochen. Die beiden Männer waren schnell wieder freigelassen worden. Sie berichteten, mehr als ein Dutzend Männer in zwei Geländewagen hätten die Gruppe überfallen.

Der Süden Algeriens gilt wie die angrenzenden nordafrikanischen Länder Mali, Mauretanien und Niger als sehr gefährliches Pflaster für Touristen. Die Terrororganisation Al-Kaida im islamischen Maghreb und kriminelle Banden suchen dort gezielt nach Entführungsopfern.