Unter Tränen; Superstar Neymar schimpft auf Fake News

Soccer Football - International Friendly - Brazil vs Japan - Stade Pierre-Mauroy, Lille, France - November 10, 2017   Brazil’s Neymar reacts   REUTERS/Yves Herman
Brasiliens Superstar Neymar macht die Berichterstattung über seine Person zu schaffen. © REUTERS, YVES HERMAN, mb

Neymar beklagt Lügengeschichten

Mit Tränen in den Augen hat sich Brasiliens Fußballstar Neymar am Freitag über angebliche Fake News beklagt und die Journalisten aufgefordert, "keine Geschichten über mich mehr zu erfinden". Dies sagte Neymar nach dem 3:1 (3:0)-Länderspielsieg des Rekord-Weltmeisters in Lille gegen Japan.

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"Ich mag keine Unwahrheiten"

Der 222-Millionen-Mann von Paris St. Germain bezog sich damit vor allem auf seine angebliche Unzufriedenheit bei PSG, seine handfeste Auseinandersetzung mit dem uruguayischen Teamkollegen Edinson Cavani und Dissonanzen mit Paris-Coach Unai Emery.

"Ich sage, was ich denke. Ich bin total realistisch, und ich mag keine Unwahrheiten, die ich über mich lesen muss. Es gibt nichts, was mich an meinem Klub stört", betonte das Ex-Barca-Ass. Er sei sehr glücklich in Paris, er sei dorthin gewechselt, "weil ich es gewollt habe". Er sei ein Spieler, der auf dem Platz immer alles gebe.

Emotionaler Auftritt von Neymar
Emotionaler Auftritt von Neymar Brasiliens Neymar bricht bei Pressekonferenz in Tränen aus 00:00:31
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Nationaltrainer schützt seinen Superstar

"Was mich stört, sind die Storys, die über mich in die Welt gesetzt werden, über Probleme mit meinem Trainer oder mit Cavani. Diese Dinge stimmen einfach nicht", sagte Neymar, "ich will glücklich sein. Ich möchte keinen Ärger. Ich kenne meine Rolle auf Platz, und ich tue das, was der Trainer von mir verlangt." 

Natürlich sei er nicht perfekt. Mit Tränen in den Augen verfolgte der Superstar anschließend die Ausführungen seines Nationalcoaches Tite neben ihm auf dem Podium. Dieser lobte seinen Starspieler über alle Maßen. "Es wurde auch berichtet, ich hätte Probleme mit Neymar. Das stimmt nicht", äußerte der Coach, "unser Verhältnis könnte nicht besser sein. Ich sage das nicht, weil es schön klingt, sondern weil es die Wahrheit ist."

Neymar lehnte sich anschließend an die Brust des Nationalcoaches und verließ danach das Podium.