Vorsicht vor Glätte

Die Glatteisentwicklung am Donnerstag
Die Glatteisentwicklung am Donnerstag Schnee,Schneeregen und gefrierender Regen 00:00:31
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Die Front von Tiefdruckgebiet 'Renate' ist über den Westen Deutschlands hinweggezogen und hat insbesondere in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz für chaotische Zustände im morgendlichen Berufsverkehr gesorgt. (siehe auch: Schnee und Glätte verursachen Verkehrschaos) Im Tagesverlauf ist die Front weiter nach Osten gezogen.

Schwerpunkt am Abend in der Osthälfte

An der Vorderseite der Front fällt weiterhin leichter Schnee oder Schneeregen. Am Abend und in der Nacht liegt der der Tiefausläufer über der Osthälfte von Deutschland. Besonders im Nordosten kann sich die kühlere Luft noch länger halten und der Niederschlag fällt hier meist in Form von Schnee. Die Schneefallgrenze liegt hier sehr tief (0 - 200 m ü.NN). In Bayern wiederholt sich das Prinzip – erst Schnee dann gefrierender Regen oder Regen. Ein möglicher Schwerpunkt könnte hier die Fränkische Alb sein. Die Schneefallgrenze steigt hier ziemlich schnell auf über 1.000 m. In der Westhälfte beruhigt sich das Wetter langsam wieder und örtlich kann es zur Bildung von Nebelfeldern kommen. 

Entspannung erst am Freitag

Insbesondere im Süden und Südosten hält sich die Glättegefahr noch bis Freitag. Erst im Tagesverlauf des Freitags wird eine allgemeine Entspannung erwartet.


Quelle: Wetter.de, Deutscher Wetterdienst (DWD)