VW-Abgasskandal: US-Gericht verurteilt Manager zu sieben Jahren Gefängnis

VW-Logo mit US-Fahne
Der nächste VW-Manager wurde verurteilt. © dpa, Friso Gentsch, sm kno lof kno wst tmk gfh lof w

Haft und 400.000 Dollar Geldstrafe für Oliver Schmidt

400.000 Dollar Strafe und sieben Jahre Gefängnis: Diese Strafe hat ein US-Gericht gegen den ehemaligen VW-Mitarbeiter Oliver Schmidt verhängt. Die Begründung des zuständigen Richters Sean Cox: Verschwörung zum Betrug und Verstoß gegen Umweltgesetze.

Verurteilter soll zentrale Rolle im Abgasskandal gehabt haben

Im Abgasskandal um den Autobauer soll Schmidt eine zentrale Rolle gehabt haben. Laut Anklage war der VW-Angestellte von Februar 2012 bis März 2015 in leitender Funktion für Umweltfragen in den USA zuständig.

FBI hat Schmidt im Januar festgenommen

Seit rund elf Monaten sitzt Schmidt im Gefängnis, schon im Januar war er vom FBI in Miami festgenommen worden. Der 48-Jährige bekannte sich im August schuldig, am Diesel-Skandal beteiligt gewesen zu sein. 

Zunächst hatte er das abgestritten - sich dann aber auf einen Deal mit der Staatsanwaltschaft eingelassen. Durch das Geständnis wurden mehrere Anklagepunkte fallen gelassen und die theoretische Höchststrafe sank erheblich.