Warnung: IS könnte Anschläge mit Giftgas planen – auch Deutschland sei im Visier der Terroristen

Neue Terrorbedrohung durch Giftgas-Anschläge
Ausländische Geheimdienste sollen auch die deutschen Behörden vor Terroranschlägen mit Giftgas gewarnt haben. (Motivbild) © dpa, Philipp Schulze

Ausländische Geheimdienste warnen vor neuer Bedrohung

Es ist ein absolutes Horrorszenario: Terroristen stürmen in eine Ausstellung und attackieren die Besucher mit Giftgas und gefährlichen Pestbakterien. Was am 11. Oktober zum Glück nur eine Übung der Polizei war, könnte schneller Realität werden, als uns lieb ist. Laut Informationen der 'Welt' warnte ein ausländischer Geheimdienst die europäischen Sicherheitsbehörden explizit davor, dass der IS Anschläge mit Giftgas und biologischen Waffen plane.

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Polizei will sich auf neue Terrorbedrohung vorbereiten

Nicht nur mit Sprengsätzen, Lastwagen, Schuss- oder Stichwaffen kann man großen Schaden anrichten. Die Terrormiliz könnte laut dem Bericht versuchen, Reisende in Zügen oder Flugzeugen zu vergiften. Es gäbe viele Chemikalien oder Krankheitserreger, die in geschlossenen Räumen eine verheerende Wirkung haben können.

Die Polizei versuchte offenbar mit der Übung, sich auf solche Bedrohungen vorzubereiten. Im Fall des Falles kommt es nämlich nicht nur auf gute Ermittlungsarbeit an, auch Seuchenexperten, Krankenhäuser und Gesundheitsbehörden müssen an einem Strang ziehen, um das Ausmaß des Anschlags auf ein Minimum zu begrenzen und eine Katastrophe zu verhindern.

"Keine konkrete Bedrohung"

Die Gefahr größerer Anschläge ist nicht gebannt, auch Deutschland steht weiterhin im Fokus der Terroristen. "Wir haben keine konkrete Bedrohung, aber derzeit eine abstrakt angespannte Situation", sagte der Berliner Innensenator Andreas Geidel der 'Welt'. Die Behörden wollen möglichst auf alles vorbereitet sein.