Wetterbericht für Deutschland (08.12.2017): Kälte und Schnee ziehen ein

Schnee bis in tiefere Lagen

Himmel grau, Boden weiß? Dieses Bild kann sich heute bis ins Flachland entwickeln. Zunächst gibt es vor allem am Alpenrand länger Niederschläge, später im ganzen Land Schauer. Im Mix aus Schnee und Schneeregen kann es dabei stellenweise durch Schneematsch glatt werden. Die Schneefallgrenze liegt bei ca 400 Metern. Auflockerungen gibt es vor allem in einem breiteren Streifen vom Saarland über Thüringen bis nach Sachsen, hier scheint zeitweise die Sonne. Die Höchstwerte liegen bei 1 Grad im Allgäu, 4 Grad im Raum Hamburg und nur im Breisgau steigen die Werte auf bis zu 8 Grad. Der Wind weht mäßig bis frisch aus West und Südwest, an den Küsten teils stark mit stürmischen Böen oder einzelnen Sturmböen.

Wetterbericht für den 17.12.2017
Wetterbericht für den 17.12.2017 In der Nordhälfte erstmal sehr freundlich 00:01:21
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In der Nacht +4 bis -6 Grad

In der Nacht zum Samstag wechseln sich in weiten Landesteilen wolkige und aufgelockerte Abschnitte immer wieder ab. Dazu gibt es anfangs im westlichen und zentralen Mittelgebirgsraum sowie südlich davon vielerorts Schneeschauer. Auch im Norddeutschen Tiefland sind immer wieder Regen-, Schneeregen- oder Graupelschauer möglich, bei stärkeren Intensitäten vermehrt nasser Schnee. Die Tiefstwerte liegen bei +4 Grad im Nord- und Ostseeumfeld bis -6 Grad am Alpenrand. Im Süden weht meist schwacher, nach Norden hin mäßiger bis frischer, an der Küste teils starker West- bis Südwestwind.

Oft Dauerfrost in der Südhälfte

Am Samstag gibt es häufig wechselnde bis starke Bewölkung und besonders in der Nordosthälfte einige Schauer. Im Bereich der Deutschen Bucht mitunter Gewitter und selbst im Norddeutschen Tiefland ist nasser Schnee drin. In der Südwesthälfte fallen vornehmlich im Bergland einzelne Schneeschauer und bei zeitweise aufgelockert bewölktem Himmel gibt es auch ein wenig Sonnenschein. Die Höchstwerte betragen -4 Grad im Allgäu, +3 Grad im Ruhrgebiet bis +6 Grad in Nordfriesland. Überwiegend mäßiger, an der Küste und im Bergland oft frischer Wind aus westlichen Richtungen mit einzelnen Sturmböen.