Wettertrend für 7 Tage vom 13.01.2018: Oft stürmisch, überwiegend nasskalt, im Bergland Neuschnee

Tief Madeleine pustet den Aprilsommer weg
Tief Madeleine pustet den Aprilsommer weg Strömungsfilm für Europa 00:37

Das Wochenende bleibt noch einmal ruhig, besonders am Sonntag steigen landesweit die Chancen auf mehr Sonnenschein. Doch schon zu Beginn der nächsten Woche wird es wieder abwechslungsreicher. Atlantische Tiefausläufer stehen schon in den Startlöchern und bringen uns stürmischen Wind und Niederschläge, die bis ins Flachland als Schnee fallen können. 

Nächste Woche wird es richtig fies

Der Sonntag bringt uns vielfach Sonnenschein. Mit -1 bis 7 Grad wird es zwar noch eine Spur kälter, doch sollten wir die Sonne unbedingt genießen, denn schon am Montag schlägt das Wetter um. 

Am Montag ist es im Westen schon wieder vorbei mit dem Sonnenschein. Dichtere Wolken übernehmen den Himmel und von Nordwesten breiten sich Niederschläge aus. In der Osthälfte bleibt es dagegen noch lange freundlich oder sonnig. Insgesamt weht der Wind ruppiger. An den Küsten und im Bergland muss mit schweren Sturmböen gerechnet werden. An den Temperaturen ändert sich zum Start in die Woche dagegen nicht viel. Sie bewegen sich zwischen 2 Grad im Nordosten und bis zu 10 Grad im Südwesten.

Am Dienstag öffnet der Himmel dann so richtig seine Schleusen. Besonders im Westen verstärken sich die Niederschläge und breiten sich nun aber auch bis in den Osten aus. Bei Temperaturen zwischen 4 und 9 Grad fallen Regen, Schneeregen Schneeschauer bis ganz nach unten. Auf den Bergen fällt häufig durchweg Schnee. Dazu wird es noch stürmischer. Besonders in der Mitte und im Süden sind stürmische Böen unterwegs, in den höheren Lagen auch Sturmböen. 

Sturm und Niederschläge bleiben bis Donnerstag ein Thema

Am Mittwoch fegen weiterhin über den Süden und im Bergland stürmische Böen, in den östlichen Hochlagen muss mit Sturmböen gerechnet werden.  Am Donnerstag stürmt es dann verbreitet in der Mitte, in den Alpen peitscht der Wind mit orkanartigen Böen. Neben dem Wind machen es die Niederschläge weiter ungemütlich. Der Osten bekommt zur Wochenmitte zwar etwas weniger ab, aber auch dort bleibt es nicht wirklich trocken. Am Donnerstag und Freitag kommt es im Bergland (oberhalb von 600 bis 800 Metern) zu über 10 Zentimeter Neuschnee. Aber auch im Norddeutschen Binnenland kann es weiß werden. Erst am Freitag lassen die Niederschläge nach und der Wind flaut deutlich ab. Mit maximal 5 Grad endet die Woche im Westen deutlich kälter, im Nordosten bleibt es mit 3 Grad unverändert kalt.