Wettertrend für 7 Tage vom 22.01.2018: Der Frühling klopft an die Tür

Da kündigt sich eine Ostlage an
Da kündigt sich eine Ostlage an Der Strömungsfilm für Europa 00:00:37
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Temperaturgegensätze nehmen ab

Nachdem die neue Woche noch mit einer klassischen Zweiteilung (Ost-West) begonnen hat, mit deutlich milderen Temperaturen im Westen und einem kalten Osten, nimmt der Kontrast langsam ab. Der Winter wird immer weiter in den Nordosten abgedrängt und zweistellige Werte sind im Südwesten und Westen keine Seltenheit mehr.

Die Woche wird trüb und wechselhaft

​An den Alpen und im Schwarzwald lässt der ergiebige Dauerregen zwar nach – jedoch steigen die Temperaturen bereits am Dienstag auf Werte von 14 Grad. Das führt unweigerlich zu Tauwetter und die Hochwassergefahr nimmt wieder deutlich zu. Im Westen sind dichtere Wolken unterwegs und stellenweise können auch ein paar Tropfen fallen. Die Temperaturen steigen landesweit an und kalte Temperaturen um 2 Grad finden sich nur noch im äußersten Nordosten, doch von der Sonne fehlt jede Spur.

Frühling in Reichweite

Krokusse wachsen am 11.01.2018 in Dresden (Sachsen) auf einer Wiese. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Mitte der Woche klopft der Frühling an die Tür. © dpa, Sebastian Kahnert, skh

Zur Wochenmitte hat sich der Winter dann aus Deutschland völlig verabschiedet und auch im Nordosten gibt es verbreitet zweistellige Werte. Am Niederrhein steigen die Temperaturen sogar auf Höchstwerte von knapp 15 Grad. Damit würde sogar ein Hauch von Frühling vor der Tür stehen. Die sonnigen Abschnitte nehmen auf unseren Karten besonders im Südwesten wieder zu. Hier kann es bis zu 5 Sonnenstunden geben.

In der Westhälfte bleibt es oft trüb und sonnige Abschnitte bleiben Mangelware. Besonders am Donnerstag gesellt sich noch ergiebiger Regen dazu und die Temperaturen bleiben weiterhin zweistellig. Nur an den Küsten wird es mit 8 Grad etwas kühler.


Wochenende etwas kühler

Auch am Wochenende fehlt vom Winter jede Spur. Es wird zwar etwas kühler und die Höchstwerte erreichen nicht mehr so großflächig die 10-Grad-Marke wie zuvor. Die Temperaturen liegen meist in einem Bereich von 4 und 8 Grad. Besonders im Nord- bzw. Südosten kann es in den Nächten wieder Frost geben.

In der letzten Januarwoche ändert sich am Wetter eher wenig. Es bleibt weiterhin mild, trüb und wechselhaft. Die größten Chancen auf Sonne gibt es dabei im Alpenvorland. 

Ob der Winter noch einmal die Kurve kriegt, erfahren Sie in unserem 30-Tage-Trend.