WhatsApp-Erdbeer-Kettenbrief ist ein Fake

WhatsApp-Erdbeer-Kettenbrief ist veraltet
WhatsApp-Erdbeer-Kettenbrief ist veraltet ALDI rät: Lassen Sie sich nicht verunsichern 00:01:35
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So erkennen Sie Fake-Nachrichten

Diese WhatsApp-Meldung macht viele Leute stutzig: "Bei ALDI oder anderen Supermärkten keine Erdbeeren kaufen die aus Ägypten kommen, da ist ein tötliches Virus drin. Bitte nicht kaufen. In den Nachrichten wurde gesagt, weiter sagen. Ein Tödliches Bakterium Ehek. Lieferung stammt aus Ägypen - Norovirus-Alarm! Aldi ruft tonnenweise Erdbeeren zurück."

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Tödliche Viren im Aldi-Obst? Social-Media-Expertin Linda Görgen erkennt die Falschmeldung sofort: "Bei dieser Meldung war auffällig, dass sie viele Rechtschreibfehler beinhaltet hat, und es war von zwei verschiedenen Viren die Rede. Das war extrem unglaubwürdig." Erdbeeren aus Ägypten wurden bei ALDI allerdings tatsächlich zurückgerufen - jedoch im Jahr 2015, und es handelte sich dabei um Tiefkühlware. ALDI sagte uns deshalb in einem Statement: "Wir bitten unsere Kundinnen und Kunden, sich nicht verunsichern zu lassen. Bei ALDI Nord gekaufte Erdbeeren können ohne weitere Bedenken verzehrt werden."

Dasselbe sagte uns auch Aldi Süd. Und was für den Erdbeer-Kettenbrief gilt, gilt auch für andere Falschmeldungen: "Sie sollten zuerst darauf achten, ob viele Rechtschreibfehler in der Nachricht sind, dann ob sie Angst oder Panik schürt, und schließlich sollten Sie überlegen, ob die Quelle seriös ist", sagt Linda Görgen.

Wer unsicher ist, kann auf Seiten wie Computerbetrug.de oder mimikama.at den Wahrheitsgehalt solcher Nachrichten checken, auch bei RTLNEXT.de wird über solche Themen berichtet.

Da es von allen Seiten Entwarnung gibt, können wir uns die Erdbeer-Saison also schmecken lassen.