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Kölner Dom

Kölner Dom Istockphoto

Der Kölner Dom ist das Wahrzeichen der Stadt Köln. Die römisch-katholische Kathedrale ist das zweithöchste Kirchengebäude in Europa.

Der Kölner Dom ist eine Kathedrale und die Bischofskirche des Erzbistums Köln. Er steht unter dem Patronat des Heiligen Petrus und wurde 1996 zum Weltkulturerbe der ‚UNESCO‘ erklärt. Mit seiner Höhe von rund 157 Metern ist er nach dem ‚Ulmer Münster‘ die zweithöchste Kathedrale Europas. Der Kölner Dom liegt an der früheren nördlichen Grenze der römischen Stadt in unmittelbarer Nachbarschaft zum Hauptbahnhof, zur ‚Hohenzollernbrücke‘ und zum ‚Römisch-Germanischen Museum‘.

Nachdem im Jahr 1164 die Reliquien der ‚Heiligen Drei Könige‘ von Mailand nach Köln gebracht wurden, entstand um 1225 der Plan, eine neue Kathedrale zu bauen. Der Baubeginn erfolgte im August 1248 nach Plänen des Baumeisters Gerhard von Rile. Noch um 1500 erfolgte die Grundsteinlegung des Nordturmes. Die erste Bauperiode reichte bis etwa um 1560, als ein vollständiger Baustopp verhängt wurde. Bis dahin wurden in verschiedenen Etappen der Chorraum und das zweite Geschoss des Südturms fertiggestellt. Der unfertige Kölner Dom prägte über 300 Jahre lang die Stadtsilhouette und verfiel zunehmend zu einer Bauruine.

Im Jahr 1814 erfolgte die Entdeckung des historischen Fassadenplanes des Kölner Doms. Neun Jahre später erfolgten die Wiedereinrichtung der Dombauhütte und die Durchführung erster Restaurierungen. Das Gotteshaus kann jedes Jahr rund sechs Millionen Besucher für sich bezeichnen und gilt daher als einer der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Deutschlands.

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