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Mogadischu

Mogadischu picture alliance / dpa

Mogadischu, früher auch als Perle Ostafrikas bezeichnet, ist die Hauptstadt Somalias und zugleich das wirtschaftliche Zentrum des Landes.

​Mogadischu ist die Hauptstadt Somalias und trägt zudem den Beinamen ‚Perle Ostafrikas‘. Die Stadt am Indischen Ozean liegt im südlichen Somalia und etwa 200 km vom Äquator entfernt. Darüber hinaus befindet sie sich nicht nur unmittelbar an der Benadirküste, sondern ist auch die Hauptstadt der Verwaltungsregion Banaadir. In der Hauptstadt Somalias leben rund eine Millionen Menschen (Stand 2013).

Die Stadt Mogadischu kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, denn die erste Besiedlung erfolgte bereits im 10. Jahrhundert durch arabische Kolonisten. Darüber hinaus gab es eine rege Zuwanderung, die ihren Ursprung ebenfalls auf der arabischen Halbinsel hatte. Damals war Mogadischu relativ wohlhabend, was durch wirtschaftliche Bemühungen sowie durch interkulturelle Ehen gefestigt wurde. In dieser Zeit konnte die Stadt auch stark vom inländischen Handel mit dem übrigen Somalia profitieren.

Dieser positive Zustand dauerte nicht sehr lange an, denn bereits im 16. Jahrhundert kam die Stadt unter portugiesische Herrschaft. Nach diversen weiteren Herrschaftswechseln wurde das Gebiet im Jahre 1905 von Italien gekauft, wodurch Mogadischu zur Hauptstadt der damaligen Kolonie Italienisch-Somaliland ernannt wurde. 1941 erfolgte die Eroberung durch britische Truppen nach schweren Kämpfen, so dass die damalige Kolonialhauptstadt zuerst unter britische Militärverwaltung kam und später – von 1950 bis 1960 – unter UN-Treuhandverwaltung gestellt wurde. Ein bekanntes Bauwerk ist die ‚Moschee der Islamischen Solidarität‘ – sie wurde 1976 eröffnet und befindet sich auf einem Hügel unweit vom Zentrum der Stadt.

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