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Myanmar

Myanmar picture alliance / NurPhoto

Der Staat Myanmar liegt in Südostasien und grenzt unter anderem an Thailand und Indien. Die Hauptstadt Myanmars ist Naypyidaw.

Myanmar, ehemals Birma, ist ein Staat in Südostasien, dessen offizieller Name Republik der Union Myanmar lautet.

Myanmar grenzt an Indien, Thailand, Laos, Bangladesch, China und den Golf von Bengalen. Offizielle Amtssprache ist Birmanisch. Auf einer Fläche von 676 578 km² leben etwa 51,5 Millionen Menschen, davon über eine Million in der Hauptstadt Naypyidaw (Stand 2014).

Geografisch ist Myanmar sehr vielfältig. 40 Prozent der Fläche bestehen aus Primärwald, von denen jedoch jährlich etwa 1,2 Prozent der Forst- und Landwirtschaft zum Opfer fallen. Im Südwesten erstrecken sich entlang der Küste Sumpfgebiete. Das ebenfalls im Südwesten liegende Arakan-Joma-Gebirge umschließt mit den Ausläufern des Himalayas die fruchtbaren Böden in der Mitte des Landes.

Das Reich wurde im elften Jahrhundert von König Anawrahta gegründet. Nach mehreren regionalen Konflikten und Kriegen fiel Myanmar im 19. Jahrhundert unter britische Besatzung. Im Zweiten Weltkrieg verloren die Briten das Land an die Japaner – es fiel aber mit Kriegsende zurück in britische Hände. 1948 wurde Myanmar schließlich unabhängig. Die Demokratie hielt bis 1962, bis schließlich ein Militärregime etabliert wurde. Ab 2011 gab es verstärkt Bemühungen zur erneuten Demokratisierung Myanmars. Das Land wird von einem zivil eingesetzten Präsidenten regiert.

Myanmar ist ein Vielvölkerstaat, der rund 135 verschiedene Ethnien zählt. Die Birmanen bilden mit rund 70 Prozent die größte Bevölkerungsgruppe (Stand 2014). Weitere Ethnien sind unter anderem die Shan (8,5 Prozent), die (christlichen) Karen (6,2 Prozent) und die Mon (2,4 Prozent). Trotz dieser ethnischen Divergenz leben die Menschen Myanmars friedlich miteinander.

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