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Nahost-Konflikt

Nahost-Konflikt picture-alliance/ dpa

Der Nahost-Konflikt ist der Konflikt um die Region Palästina, der mehrfach zu bewaffneten Gefechten zwischen Israel und seinen Nachbarstaaten führte.

Der Nahost-Konflikt ist eine andauernde politische Auseinandersetzung um den Status des Gebietes Palästina, die seit 1948 zwischen Israel und einigen arabischen Staaten ausgetragen wird. Im Wesentlichen dreht sich der Konflikt dabei um die Rolle der Palästinenser, welche ihr Recht auf einen eigenen Staat einfordern und sich im jüdischen Staat Israel diskriminiert fühlen.

Begonnen hat der Nahost-Konflikt 1948 mit der Gründung des Staates Israel, welcher eine jahrelange jüdische Einwanderung vorausgegangen war. Da sich der Staat Israel neben seiner Rolle als parlamentarischer Demokratie auch als Staat aller Juden weltweit sieht, fühlten sich die dort zuvor lebenden Palästinenser in die Enge gedrängt. Der ‚Zionismus‘ ist dabei die politische Bewegung, die die Einwanderung von Juden in Israel mit dem Bezug auf das ‚Alte Volk Israel‘ begründet.

Nach der Gründung dauerte nicht lange, bis sich die Palästinenser zu formieren begannen und mit Waffengewalt versuchten, die Kontrolle über Palästina zurückzugewinnen. Viele arabische Staaten unterstützten sie in diesen Bemühungen militärisch. Bis 2015 wurden sechs Kriege zwischen Israel und den arabischen Ländern geführt, welche die Israelis fast alle für sich entscheiden konnten.

Auch mehr als 65 Jahre nach der Staatsgründung ist der Nahost-Konflikt noch immer regelmäßig in den Nachrichten vertreten. In den 2010er Jahren drehten sich die Diskussionen meist um den Bau von israelischen Siedlungen im mehrheitlich von Palästinensern besiedelten Westjordanland.

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