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Pokémon Go

Pokémon Go picture alliance / dpa

'Pokémon Go' hat sich innerhalb weniger Tage zum weltweiten Hype entwickelt. Tipps und Tricks für die virtuelle Monsterjagd finden Sie hier bei RTL NEXT.

​‚Pokémon Go‘ ist ein von Niantic entwickeltes Augmented-Reality-Spiel für Smartphones und Tablets, welches kostenlos aus dem iOS- und Android-Store geladen werden kann. Bereits vor der offiziellen Veröffentlichung im jeweiligen App Store entwickelte sich ein weltweiter Hype um das Mobile Game. Das Wort ‚Pokémon‘ ist die Kurzform des japanischen Wortes ‚Poketto Monsutā‘ und heißt auf Deutsch so viel wie Taschenmonster. Pokémon sind kleine Fantasiewesen aus dem gleichnamigen Nintendo-Videospiel.

Wie schon bei den 1996 eingeführten Pokémon-Spielen für den Game Boy ist auch bei der App-Version das Ziel, eine möglichst große Sammlung von Pokémon wie Pikachu, Pummeluff und Co. zu erhalten - bei Einführung waren 151 Figuren im Spiel vertreten. Dabei setzt die App auf eine Vermischung von Realität und Fiktion. Der Spieler findet sich in einer auf Google Maps basierten Landkarte wieder und steuert seinen Avatar vorbei an sogenannten Pokéstops, indem er sich selber fortbewegt - die Bewegungen der Spielers werden via GPS 1:1 auf das Gerät übertragen. Ob sich gerade ein Pokémon in der Nähe befindet, erfährt man durch einen Blick auf die Distanzanzeige am unteren Bildschirm: Wasserpokémon findet man vor allem in der Nähe von Flüssen und Seen, Pflanzen- und Käferpokémon eher in Wäldern und Parks. Vibration simuliert das Auftauchen eines Pokémons, welches fangbereit in unmittelbarer Nähe wartet. Dieses wird mittels Virtual Reality in die eigene Umgebung des Spielers eingebunden.

Um dieses zum sogenannten Pokédex hinzuzufügen, bedarf es eines Pokéballs und ein bisschen Übung: treffsicher zielen, werfen und fangen ist hier angesagt. Je mehr Pokémon man sein Eigen nennen darf, umso schneller kann man diese unter Verwendung von Sternenstaub und Bonbons weiterentwickeln. Andere Pokémon-Trainer lassen sich in Wettkämpfen herausfordern. Entscheidet man ein Duell für sich, hat man die Möglichkeit, eines seiner Tierchen als Beschützer in der Arena zu lassen.

‚Pokémon Go‘ entwickelte sich zu einem weltweiten Phänomen und zum wahrscheinlich größten Spiele-Hit des Jahres 2016. Durch In-App-Käufe, etwa von sogenannten Pokémünzen, generierte ‚Pokémon Go‘ Rekordumsätze von mehr als 14 Millionen Dollar in nur vier Tagen und auch die Aktie des Spieleanbieters Nintendo schoss steil nach oben. Die ganze Welt ist im Pokémon-Fieber – ein Massentrend, bei dem Groß und Klein gemeinsam auf Monsterjagd gehen.