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Schufa

Schufa picture alliance / Sven Simon

Hauptaufgabe der SCHUFA ist es, Daten über die Kreditwürdigkeit von Verbrauchern zu erfassen und eventuelle Vertragspartner über diese zu informieren.

SCHUFA ist die bekannte Abkürzung für ‚Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung‘. Sie sammelt Daten über die Kreditwürdigkeit von Verbrauchern und stellt sie Firmen zur Verfügung. Trotz des amtlich klingenden Namens handelt es sich nicht um eine Behörde, sondern um ein privatwirtschaftliches Unternehmen.

Als Gesellschaft bürgerlichen Rechts wurde die Auskunftei 1927 in Berlin gegründet und in den Folgejahren in weiteren deutschen Städten tätig. 1952 wurde daraus die ‚Bundes-SCHUFA e.V.‘, die 1957 eine Geschäftsstelle in Wiesbaden gründete. Nach einer weiteren Änderung der Rechtsform wurde die ‚SCHUFA Holding‘ zur Aktiengesellschaft.

Die Vertragspartner der SCHUFA fragen Datensätze ihrer Kunden ab, wenn diese beispielsweise Ratenzahlungen oder eine Autofinanzierung wünschen oder einen Mobilfunkvertrag abschließen möchten. Des Weiteren sind Banken und Sparkassen an den Auskünften interessiert. Die Vertragspartner liefern im Umkehrschluss Daten über ihre Kunden an die SCHUFA. Dabei achtet die Auskunft auf die Einhaltung des strengen deutschen ‚Bundesdatenschutzgesetzes‘.

Während zunächst nur die Daten von Privatpersonen gesammelt wurden, bot die SCHUFA im Jahr 2004 auch erstmals Auskünfte zu verschiedener Unternehmen an. Für Privatleute ist es 2005 außerdem noch einfacher geworden, bei der führenden deutschen Auskunftei Einblick in die eigenen Daten zu bekommen: Durch einen Onlinezugang können Privatkunden abfragen, welche Unternehmen ihre Daten angesehen haben. Darüber hinaus gibt es einen Service, der automatisch eine Nachricht auslöst, wenn sich zu einem späteren Zeitpunkt Daten verändern.

Ergänzende Informationen über die SCHUFA erhalten Sie stets aktuell bei RTL NEXT.