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Toulouse

Toulouse picture alliance / chromorange

In Südfrankreich, am Fluss Garonne, liegt die Stadt Toulouse. Spanische und italienische Einflüsse sind u.a. in der Architektur sichtbar.

Toulouse ist eine südfranzösische Stadt, die gleichzeitig die viertgrößte Frankreichs ist und mit knapp 100.000 Studenten einen wichtigen Bildungsstandort darstellt. Insgesamt leben etwa 466.000 Menschen in der Stadt an der Garonne (Stand 2014). Über den Garonne-Seitenkanal und den Canal du Midi besteht eine Verbindung zum Atlantik und zum Mittelmeer.

Bereits unter dem Namen ‚Tolose‘ war Toulouse als eine bedeutende gallische Stadt bekannt und lag damals circa acht Kilometer vom späteren Vieille-Toulouse entfernt. Im Jahre 106 v. Chr. trug sich dort der bekannte ‚Raub des Goldes von Tolosa‘ zu, sodass sich die Stadt ab diesem Zeitpunkt zu einem wichtigen römischen Handelsstandort entwickelte. Dieser konnte seine Bedeutung nicht nur wegen des Goldes und dem erfolgten Raub durch Quintus Servilius Caepio ausbauen.

Damit war die historische Bedeutung der späteren Schulstadt, die auch die Grundsteine der folgenden Entwicklung legte, aber noch nicht abgeschlossen – Toulouse war und blieb wichtig. Immerhin wurde die damalige Gemeinde im Jahre 413 ein Teil des ‚Westgotenreiches‘ und war ab dem 4. Jahrhundert der Sitz des gleichnamigen Erzbistums.

Sowohl bildungs- als auch wirtschaftspolitisch handelt es sich bei der Stadt um einen wichtigen Standort. Darüber hinaus gibt es eine rege kulturelle Seite. Immerhin besitzt Toulouse zahlreiche bekannte Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel die ‚Basilika St. Sernin‘ und das bekannte ‚Kapitol‘.

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